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Pressemitteilung Landratsamt Kitzingen zur Geflügelpest


Untersuchungen im Sperrbezirk abgeschlossen

Kein infiziertes Nutzgeflügel gefunden - Untersuchungen im Beobachtungsgebiet stehen an

 

Seit bei einem privaten Geflügelhalter in Schwarzach am Main die Geflügelpest festgestellt wurde und die Tiere gekeult werden mussten, sind umfangreiche Folgemaßnahmen angelaufen: unter anderem wurden ein Sperr- sowie ein Beobachtungsbezirk eingerichtet und das Nutzgeflügel im Sperrbezirk untersucht.

 

Am Donnerstag, 2. März, wurden die Untersuchungen im Sperrbezirk abgeschlossen. „Wir haben keine weiteren Fälle von Geflügelpest feststellen können“, ist Dr. Uwe Knickel, Leiter des Veterinäramts, erleichtert. Die Maßnahmen, die nach dem Auftreten der Geflügelpest bei einem Hobbyhalter aufgetreten sind, waren umfangreich und aufwändig: 3 Kilometer um den Fundort herum wurde ein Sperrbezirk eingerichtet, der auch durch entsprechende Schilder gekennzeichnet werden musste. Hier haben die Bauhöfe vor Ort das Veterinäramt unterstützt. Ebenso beim Anbringen der Schilder des Beobachtungsgebiets in einem zehn Kilometer-Radius um Schwarzach herum.

 

Innerhalb des Sperrbezirks wurden alle gemeldeten Tiere begutachtet. „Am Anfang waren uns 50 Betriebe bekannt, davon sind dann einige weggefallen, weil uns nicht gemeldet wurde, dass die Hobbyhaltung aufgegeben wurde“, erklärt Dr. Uwe Knickel. Wie wichtig aber gerade die zuverlässige Meldung der Geflügelhaltung ist, zeigt, dass in den vergangenen Tagen zahlreiche Betriebe nachgemeldet wurden und das Veterinäramt am Ende 75 Betriebe im Sperrbezirk untersuchen musste. Dr. Knickel erklärt, wie es weitergeht: „Der betroffenen Betrieb, in dem die Geflügelpest festgestellt wurde, musste gereinigt werden, ab diesem Zeitpunkt läuft eine Frist von 21 Tagen, so lange wird das Sperrgebiet aufrecht erhalten.“ Bei uns läuft die Frist Mitte März ab. Dann wird der Bereich des Sperrbezirks zum Beobachtungsgebiet.

 

Doch damit ist die Arbeit noch nicht beendet, der Leiter des Veterinäramts sagt, was in nächster Zeit zu tun ist: „Wir müssen nun eine Vielzahl an Geflügelbeständen im Beobachtungsgebiet untersuchen, hier haben wir 500 Betriebe mit rund 85 000 gemeldeten Tieren angeschrieben.“ Aber auch hier rechnet der Veterinär mit einer Dunkelziffer an nicht mehr existierenden bzw. noch nicht gemeldeten Betrieben. Deshalb appelliert er an die Halter von Nutzgeflügel: „Melden sie ihre Bestände an oder ab!“ Die Meldung ist kostenfrei. Entgegen der landläufigen Meinung findet aus Datenschutzgründen auch kein Datenabgleich zwischen der Tierseuchenkasse, dem Landwirtschaftsamt und dem Veterinäramt statt.

 

Wie lange das Beobachtungsgebiet aufrechterhalten wird, ist noch nicht klar. Ebenso die Frage, wie lange in Bayern die Stallpflicht bestehen bleibt. „Das Virus ist nach wie vor in der Natur verbreitet“, betont Dr. Knickel. Erst vor wenigen Tagen wurde zum Beispiel bei einem Schwan, der bei Volkach gefunden wurde, H5N8 festgestellt. Zwar ist das Virus bisher für den Menschen völlig ungefährlich, trotzdem sollten tote Tiere nicht ohne Schutzhandschuhe berührt werden.

 

 

Weitere Informationen:

 

 

 

 

 

Im Umkreis von drei Kilometern um das Anwesen des betroffenen Geflügelhalters hat das Landratsamt einen Sperrbezirk festgelegt. Im Landkreis Kitzingen umfasst der Sperrbezirk folgende Gemeindegebiete: Markt Schwarzach a. Main mit Münsterschwarzach, Stadtschwarzach, Hörblach, Gerlachshausen, Düllstadt, Schwarzenau und aus dem Markt Kleinlangheim die Ortsteile Haidt und Stephansberg. 

 

Um das betroffene Gehöft wurde zusätzlich ein Beobachtungsgebiet im Radius von zehn Kilometern eingerichtet.Das Beobachtungsgebiet erstreckt sich über die Landkreisgrenze hinaus auch auf Teile der Landkreise Schweinfurt und Würzburg.

 

Nähere Informationen, eine Karte sowie zu den Allgemeinverfügungen gibt es unter www.kitzingen.de  

 



 






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